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Am Samstag ist es wieder soweit: Neben dem Oktoberfest öffnet dann in München das 126. Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest seine Tore.



Tradition trifft Innovation

Gemütlichkeit und Hightech beim Zentral-Landwirtschaftsfest in München

Am Samstag ist es wieder soweit: Neben dem Oktoberfest öffnet dann in München das 126. Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest seine Tore. Tiere, Technik und Genuss stehen dann auf der Südteil der Theresienwiese wieder Seit‘ an Seit‘. 


Seit seiner Entstehung vor über 200 Jahren ist das Landwirtschaftsfest ein Umschlagplatz für neue Techniken, Erkenntnisse und Methoden: 1864 wurden zum Beispiel die Versuche von Justus von Liebig zum Kartoffelanbau präsentiert, 1877 wurde hier zum ersten Mal die Sojabohne gezeigt. 1949 dann die nächste Premiere: ein komplett elektrifizierter Bauernhof auf der Theresienwiese, 2004 dreht sich alles um erneuerbare Energien und ein mit Pflanzenöl betriebener Traktor fährt über das Festgelände.

Auch in diesem Jahr werden rund 650 Aussteller neue Entwicklungen präsentieren, sie präsentieren die Land- und Forstwirtschaft als nachhaltig und effizient. „Das ZLF ist ganz bewusst anders als andere Ausstellungen: Denn hier trifft Innovation auf Tradition“, sagt Dr. Bernd Scherer, Geschäftsführer des Herstellerverbandes VDMA Landtechnik. „In einer einzigartigen Atmosphäre gehen hier bayerische Gemütlichkeit und zukunftsweisende Hightech eine fruchtbare Allianz ein.“

Und so gibt es auf der Münchner Theresienwiese ein breites Spektrum an innovativer Technik zu erleben, das jeder Betriebsform und -größe in Bayern gerecht wird. Ganz gleich ob Milch- oder Ackerbauer, Haupterwerbs- oder Nebenerwerbsbetrieb – passgenaue Maschinen und Geräte aller Segmente werden zeigen, was in moderner Agrartechnik steckt. Schlagkraft, Nutzungskomfort und intuitive Bedienbarkeit stehen dabei ganz oben. Im Zentrum der Innovation werden in diesem Jahr vor allem intelligente Vernetzungslösungen stehen. Rechnergestützte Konzepte, die nicht nur die einzelne Maschine schneller, leistungsfähiger und effizienter machen, sondern den gesamten Produktionsprozess – von der Aussaat bis zur Abfuhrlogistik – im Blick haben. „Spannend sind aber beispielsweise auch programmierte Drohnen. Ausgestattet mit hochauflösender Video- und Wärmebildtechnik lassen sich Bestandslücken, Reifestadien oder Schädlingsbefall exakt ermitteln“, sagt Scherer.

Hier finden Sie das gesamte Interview mit Dr. Bernd Scherer, alle Infos zum Landwirtschaftsfest und den Ausstellern sowie Tickets.