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O zapft is! Hier fließt Milch statt Bier - Georg Wimmer, ZLF-Gesamtleiter, zapft an.



Tiere, Technik, Traditionen – Bauern kommen in die Stadt

Das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest rückt näher

Vom 17. bis 25. September verwandelt sich ein Teil der Münchner Theresienwiese in einen riesigen Bauernhof. Es ist wieder Zeit für das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest!


„Unsere Gäste erwarten spannende neun Tage mit Tieren, Technik, Traditionen. Freuen Sie sich auf Geräte der neuesten Generation, auf eine Leistungsschau der bayerischen Züchter,  auf tierische Vorführungen im Großen Ring und die Schauküche der Landfrauen“, sagt Georg Wimmer, Gesamtleiter des Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfestes (ZLF).

Auf der größten Landwirtschaftsausstellung Bayerns mit 120.000 m2 Fläche zeigen rund 650 Aussteller aus der Land- und Forstwirtschaft Innovationen für Land und Leute, dazu kommen rund 800 prämierte Tiere. Erstmals präsentiert der Bayerische Bauernverband in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), der BBV LandSiedlung und proHolz Bayern einen Milchviehstall im laufenden Betrieb – mit 20 Kühen, Melkroboter und  automatischer Fütterung. „Wir wollen den Besuchern zeigen, wie moderne Tierhaltung heute aussieht – wie lässt sich das besser vermitteln als in einem echten Stall, der noch dazu aus heimischem Holz besteht? Hier können Besucher die Tierhaltung unmittelbar erleben und sich so ein eigenes Bild von moderner Landwirtschaft machen“, betont Wimmer.

Dazu ergänzt Jakob Opperer, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft: „Ja, es ist ein ambitioniertes und einzigartiges Vorhaben, einen Milchviehstall für die Dauer des Zentral-Landwirtschaftsfestes mitten in der Landeshauptstadt München aufzubauen. Wir sind aber überzeugt, dass sich nur durch persönliches Erleben und Anschauen weit verbreitete Klischees und falsche Vorstellungen von der Tierhaltung aus der Welt schaffen lassen.“

Milch statt Bier trinken: Wiesnwirt Toni Winklhofer, Stadtradt Otto Seidl, ZLF-Ausstellungsleiterin Ruth Bölle, LfL-Präsident Jakob Opperer, Karl-Heinz Knoll, Vorsitzender des Festrings. Es zapft: Georg Wimmer, Gesamtleiter des ZLF (v. l.)

Die wichtige Rolle der Land- und Forstwirtschaft für unsere Gesellschaft wird an allen Ecken und Enden spürbar. „Wir haben uns bewusst für das Motto „Landwirt-schaf(f)t Heimat“ entschieden, denn es sind die Bauernfamilien, die den dörflichen Charakter prägen und einen entscheidenden Teil zu dem beitragen, was Heimat ausmacht“, sagt Georg Wimmer. Insbesondere zeige sich das am Mittelpunkt: einem Dorfplatz mit einer fränkischen Tanzlinde. Dieser Marktplatz lädt zum Verweilen ein: mit dabei sind Direktvermarkter, ein Dorfladen, eine Milchbar, Brauchtum und Handwerk.  

Zum ersten Mal ist das von der Oidn Wiesn beliebte „Festzelt Tradition“ dabei.  „Landwirtschaft und Brauchtum gehören seit jeher zusammen. Umso mehr freuen wir uns, mit dem Festzelt Tradition eine weitere Attraktion auf das ZLF geholt zu haben. Besucher erwartet eine gemütliche Atmosphäre sowie traditionelle Trachtengruppen und Musikkapellen, dazu gibt’s  Augustiner Wiesnbier aus dem Holzfass.“

Besonderes Highlight sind die beiden Abendveranstaltungen: die ZLF-Landpartie für die Jugend (18. September) mit der Partyband Loops! und der ZLF-Ball (24. September) mit der Kapelle Josef Menzl, den Tanzgeigern und Moderatorin Traudi Siferlinger. „Im Festzelt Tradition tanzen die Gäste nicht auf Tischen und Bänken, sondern es gibt noch einen echten Tanzboden mit traditionellem Tanzmeister, der zu bayerischen Tänzen anleitet“, wirbt Georg Wimmer für die Veranstaltung. Wer gepflegte Gastlichkeit und bayerische Tradition erleben will, der sollte sich den ZLF-Ball nicht entgehen lassen. Eintrittskarten sind im ZLF-Ticketshop unter shop.zlf.de erhältlich.

Anders als in der Vergangenheit ist das Festzelt heuer an allen Abenden geöffnet, in der zweiten Wiesnwoche vom 26. September bis 03. Oktober 2016 – also nach Beendigung des Landwirtschaftsfestes – von 10 bis 22 Uhr. Auch die Stände am Dorfplatz unter der fränkischen Tanzlinde laden in dieser Zeit zu Gemütlichkeit ein.

Wie auch auf dem Oktoberfest werden auf dem Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest dieses Jahr zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Danach gilt auch hier ein generelles Mitnahmeverbot für größere Taschen und Rucksäcke. Anders als auf dem Oktoberfest sind auf dem ZLF Kinderwägen bis zum Ausstellungsende um 18 Uhr erlaubt – auch an den beiden Wochenenden. Zugleich empfiehlt der Bauernverband allen Eltern, Kindern das ZLF vom Buggy aus zu zeigen.

Eintrittskarten für das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest ermöglichen auch heuer die kostenlose Hin- und Rückfahrt zur Theresienwiese mit öffentlichen Verkehrsmitteln im MVV-Netz. Die verschiedenen Ticketkategorien sowie weitere Informationen zum Programm und den Kartenvorverkauf finden Sie unter www.zlf.de.

 

 

Pressematerial zum Download

  • Pressebild 2 zum Download (Milch statt Bier trinken: Wiesnwirt Toni Winklhofer, Stadtradt Otto Seidl, ZLF-Ausstellungsleiterin Ruth Bölle, LfL-Präsident Jakob Opperer, Karl-Heinz Knoll, Vorsitzender des Festrings. Es zapft: Georg Wimmer, Gesamtleiter des ZLF (v. l.))