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Am 23.09.2016 haben sich mehrere hundert Landwirte beim ersten Bio-Bauerntag auf dem ZLF getroffen.



Gemeinsamer Einsatz für bayerische Bio-Betriebe

Bauernverband und Öko-Verbände veranstalten ersten Bio-Bauerntag auf Theresienwiese

Es war eine Premiere auf dem Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF): am Freitag haben sich mehrere hundert Landwirte beim ersten Bio-Bauerntag getroffen. „Der Bayerische Bauernverband und die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern setzen damit ein deutliches Zeichen“, sagte Bauernpräsident Walter Heidl. 


Heidl und der LVÖ-Vorsitzende Josef Wetzstein warben für den gemeinsamen Einsatz für passende Rahmenbedingungen und regionale Produkte. Für Heidl ist deshalb klar: „Bio und regional gehört untrennbar zusammen!“ Zusammen mit dem bayerischen Landwirtschaftsministerium und den Öko-Anbauverbänden wurde deshalb das bayerische Bio-Siegel auf den Weg gebracht. Doch neben der gezielten Vermarktung bayerischer Bio-Produkte ist für Heidl die politische Arbeit entscheidend: „Egal ob EU-Ökoverordnung oder Erbschaftsteuer – wir alle sind darauf angewiesen, dass die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft auf den bayerischen Bauernhöfen gestellt werden.“

Fast ein Drittel aller deutschen Ökobetriebe wirtschaften in Bayern. Der Freistaat nimmt mit fast 8.000 Ökobetrieben und einer ökologisch bewirtschafteten Fläche von rund 250.000 Hektar bundesweit den Spitzenplatz ein. Sie präsentieren sich bereits zum sechsten Mal im Ökozelt (Halle 3) auf dem ZLF. An seinem Stand (Nummer 3600) informiert der Bayerische Bauernverband über seine Arbeit und die Dienstleitungen. „Wir wollen mithelfen, damit in Bayern auch künftig viele Landwirte ihren Betrieb umstellen können“, sagte Hans Meier, Vorsitzender des Landesfachausschusses für Öko-Landbau im Bayerischen Bauernverband. Heidl dankte Hans Meier ausdrücklich für dessen langjähriges Engagement im Bayerischen Bauernverband und für die ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Bayern.