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Auf der Theresienwiese ist im September viel los.
Alle vier Jahre wird das größte Volksfest der Welt auf der Theresienwiese vom Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) begleitet.



Der größte Bauernhof mitten in der Stadt

Feiern, Erleben und Genießen auf dem Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest

Nicht nur das Münchner Oktoberfest lockt ab 17. September auf die Theresienwiese, auch das 126. Zentral-Landwirtschaftsfest zieht die Besucher an. Alle vier Jahre präsentieren Aussteller hier landwirtschaftliche Geräte, Tiere und Produkte und machen die Wiesn damit zu Münchens größtem Bauernhof.


Es sind nur ein paar Schritte über die Theresienwiese, doch der Unterschied dürfte kaum größer sein: Auf der einen Seite das bunte, laute Treiben auf dem Oktoberfest, auf der anderen Seite der wohl größte Bauernhof Münchens mit seinen landwirtschaftlichen Maschinen und vierbeinigen Botschaftern.

Alle vier Jahre wird das größte Volksfest der Welt auf der Theresienwiese vom Bayerischen  Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) begleitet. Vor 200 Jahren waren die Vorzeichen jedoch noch andere. Die Entstehung des Oktoberfests geht nämlich auf ein Pferderennen anlässlich der Hochzeit im Jahr 1810 zurück, als der bayerische Kronprinz Ludwig Therese von Sachsen-Hildburghausen ehelichte. Dieses Pferderennen fand beim Volk so großen Anklang, dass es in den folgenden Jahren wiederholt wurde.

Ohne ZLF kein Oktoberfest
Bereits 1811 lud der „Landwirtschaftliche Verein“ zu einem großen „Nationalfest“ mit Pferderennen, Viehmarkt und Viehprämierung. König Maximilian I. Joseph überreichte persönlich die Preise am Eingang des Königszelts und erwies damit dem Bauernstand eine zu dieser Zeit nicht selbstverständliche Ehre. Im folgenden Jahr etablierte sich der Name Centrallandwirtschaftsfest. Anfangs war es eine reine Viehausstellung, die sich aus dem Pferderennen entwickelt hat. Später kam die Landtechnikschau dazu.

Wegen des napoleonischen Krieges musste das Fest 1813 ausfallen, danach wurde die Veranstaltung von Jahr zu Jahr größer. 1818 gab es das erste Karussell, kleine Wirtsbuden, Schaukeln und eine Fischbraterei, die Theresienwiese wurde organisatorisch zweigeteilt. Auf der südlichen Seite das Landwirtschaftsfest, auf der nördlichen Seite das von der Stadt organisierte Treiben in Buden und Fahrgeschäften – das Oktoberfest.

Landwirt-schaf(f)t Heimat
Das Zentral-Landwirtschaftsfest 2016 hat der Bayerische Bauernverband unter das Motto „Landwirt-schaf(f)t Heimat“ gestellt. Damit soll die besondere Rolle der bayerischen Bauernfamilien für unsere Region hervorgehoben werden. Sichtbar wird das ganz besonders am Mittelpunkt, heuer ein Dorfplatz mit einer fränkischen Tanzlinde. Dort bieten bayerische Bauernmärkte und Direktvermarkter ihre saisonalen Erzeugnisse an, an der BBV-Milch-Bar gibts erfrischende Milch-Shakes. Stände zu Erneuerbaren Energien und zum Bauernwald zeigen, wie die heimische Land- und Forstwirtschaft die natürlichen Ressourcen nutzt und erhält. Nicht zuletzt wird auf dem Dorfplatz an das Jubiläum „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot“ erinnert. Erstmals schlägt das von der Oidn Wiesn bekannte und beliebte Festzelt Tradition seine Zelte auf dem Landwirtschaftsfest auf. Besucher können sich auf Augustiner Bier im Keferloher freuen.

Aufbau in vollem Gange
Die großen Messe- und Tierzelte, in denen vom 17. bis 25. September rund 650 Aussteller ihre Neuheiten, Produkte und Tiere präsentieren, stehen noch nicht vollständig. Doch ein bisschen lässt sich schon erahnen, was sich hier in der ersten Wiesnwoche abspielen wird. „Ein Spektakel für Stadt und Land, für Groß und Klein, landbegeistert oder nicht“, sagt der stellvertretende BBV-Generalsekretär Georg Wimmer.