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126. Bayerisches Zentral-Landwirtschaftsfest: Tausende Besucher verwandelten Theresienwiese wieder in großen Bauernhof.



Bauern bringen Tiere, Technik und Tradition auf die Wiesn

126. ZLF: Rund 280.000 Besucher aus dem In- und Ausland sind zum Landwirtschaftsfest gekommen

Nach einem traumhaften Wiesn-Wochenende und insgesamt neun Tagen geht am Sonntagabend das 126. Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) zu Ende. Der Bayerische Bauernverband als Veranstalter zieht eine positive Bilanz. 


„Dem Regen der ersten Tage und der Sicherheitsdiskussion im Vorfeld zum Trotz sind rund 280.000 Besucher aus dem In- und Ausland zum Landwirtschaftsfest gekommen“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl. „Sie nutzten die Gelegenheit, um sich direkt neben dem Oktoberfest über die Land-, Forst und Ernährungswirtschaft zu informieren und sorgten für eine ausgesprochen gute Stimmung auf dem Südteil der Theresienwiese.“

Riesiger Bauernhof mitten auf der Theresienwiese

Die neueste Technik und Trends für die Arbeit auf den Feldern, im Stall und im Wald zeigten 650 Aussteller auf dem ZLF-Freigelände und in den 15 Ausstellungshallen. Im Tierzelt, im Milchviehstall, am Schweinemobil sowie auf dem gesamten Gelände erlebten Besucher die bayerische Land- und Forstwirtschaft hautnah. „Es freut mich besonders, dass neben Bäuerinnen und Bauern auch wieder viele Besucher ohne direkten Bezug zur Landwirtschaft gekommen sind, um sich einen Einblick in die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern zu verschaffen“, sagt Heidl.

Aus dem „Centrallandwirthschaftsfest“ 1812 ist in den folgenden Jahren das weltberühmte Münchner Oktoberfest entstanden. „Das Landwirtschaftsfest ist die Mutter der Wiesn“, sagt Heidl. Seit seiner Entstehung vor über 200 Jahren ist die Veranstaltung ein Umschlagplatz für neue Techniken, Erkenntnisse und Methoden: 1864 wurden zum Beispiel die Versuche von Justus von Liebig zum Kartoffelanbau präsentiert, 1877 wurde hier zum ersten Mal die Sojabohne gezeigt. In diesem Jahr stand in Sachen Technik die Digitalisierung im Mittelpunkt. Mit dem Milchviehstall und dem Schweinemobil zeigten die ZLF-Veranstalter moderne Haltungsformen in der Tierhaltung und stießen auf Akzeptanz bei den Besuchern. „Damit ist das ZLF viel mehr als eine Traditionsschau. Es ist Fachmesse, ein wichtiger Treffpunkt für Menschen aus allen Regionen Bayerns und für ein interessiertes Publikum aus dem Ausland – und nicht zuletzt auch eine herausragende Möglichkeit, bei der sich die gesamte Branche den Verbraucherinnen und Verbrauchern präsentieren kann“, sagt Heidl. „Die Bauern bringen Tiere, Technik und Tradition auf die Wiesn!“

Dorfplatz und Festzelt Tradition bleiben bis 3. Oktober geöffnet

Während das 126. Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest mit dem Zentralen Erntedankfest und der Tiersegnung am Sonntag zu Ende geht, können Wiesnbesucher die einzigartige Atmosphäre auf dem ZLF-Dorfplatz und im „Festzelt Tradition“ noch bis zum Ende des Oktoberfests am 3. Oktober genießen. Der Eintritt kostet dann 2 Euro.